Die Tochter des Bombardon
Komödienstadel
Autor Volksstück von Georg Lohmeier
Regie Olf Fischer
Jahr 1964
→  Zum Vergleich mit anderen Volkstheatern
Inhalt
Brigitte ist eigentlich so gut wie verlobt mit Xaverl, der besten Partie weit und breit, denn er ist Viehhändler und hat das Geschäft von seinem steinreichen Vater übernommen. Doch da verliebt sie sich Hals über Kopf in Wastl, einem schwungvollen, aber minderbemittelten Bandleader der örtlichen Rock-Band „Die Schariwaris von Schleichwies“. Schließlich gibt sie dem Millionenerben Xaverl den Laufpass. Nicht, dass ihre Mutter Walli das nicht verstünde. Sie hat sich in jungen Jahren auch von der Musik einfangen lassen und den Bombardon geheiratet. Das beklagt sie heute als den größten Fehler ihres Lebens. Ohne ihr zu tun als Schneiderin hätte ihr gutmütiger, aber lebensuntüchtiger Mann die Familie nicht ernä,hren können. Ihrer Tochter wünscht sie sich natürlich ein besseres Leben. Brigittes Liebe zu Wastl ärgert aber auch ihren Vater, denn die „Schariwaris“ sind böse Konkurrenz, für die alte Blaskapelle. Ein mutiger Versuch von Wastl scheitert, die beiden gegensätzlichen Musikrichtungen zusammen zu bringen...
Besetzung
Bombardon Michl Lang
Walli, seine Frau Marianne Lindner
Brigitte, beider Tochter Ursula Herion
Wastl Maxl Graf
Xaver, Politiker Fritz Straßner
Xaverl, sein Sohn Max Grießer
Wirt Alfred Pongratz
Trompeter Ludwig Schmid-Wildy
Baßtrompeter Karl Tischlinger
Begleiter Georg Hartl
Flügelhornist Carl Baierl
Progolus Karl Peukert
Pfarrer Willy Rösner